Die Gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit vom 23. Januar 1997 (KWMBl I Seite 42) hat die Jugendzahnpflege, die bisher nur an der Grundschule und an der Förderschule (bis Jahrgangsstufe 4) durchgeführt wurde, auf die Jahrgangsstufen 5 und 6 erweitert.
Somit werden jetzt auch Hauptschulen, Gynmasien, Realschulen und Schulen besonderer Art erfasst, die die Jahrgangsstufen 5 und 6 führen, sowie die entsprechenden Förderschulen. Zum Vollzug der Nummer 2 der Gemeinsamen Bekanntmachung vom 23. Januar 1997 wird bestimmt:

1. Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ)
1.1 Die Aufgaben der LAGZ sind in Nummer 1 der Gemeinsamen Bekanntmachung vom 23. Januar 1997 niedergelegt. Die LAGZ bildet örtliche Arbeitskreise; diese benennen die Zahnärzte, die die einzelne Schule bei der Durchführung der Jugendzahnpflege unterstützen.

1.2 Die Schule räumt dem von der LAGZ benannten Zahnarzt mindestens einmal im Schuljahr die Möglichkeit ein, zu einem vereinbarten Termin die Schulleitung, Lehrer und Förderlehrer sowie den Elternbeirat über Aufgabe, Bedeutung und Durchführung der Jugendzahnpflege zu informieren. Hierbei werden auch die Grundregelungen für die Zusammenarbeit der Schule mit dem von der LAGZ benannten Zahnarzt hinsichtlich des Unterrichts vereinbart.

1.3 Im Rahmen von Elternversammlungen (auch Klassenelternversammlungen) werden die Erziehungsberechtigten mindestens einmal im Schuljahr über Aufgabe. Bedeutung und Durchführung der Jugendzahnpflege informiert und Probleme der Jugendzahnpflege erörtert. Hierzu wird der von der LAGZ benannte Zahnarzt eingeladen.

1.4 Die LAGZ stellt den Schulen Materialien zur Jugendzahnpflege zur Verfügung, deren sich die Lehrer im Unterricht bedienen können. Die LAGZ benennt außerdem Zahnärzte, die den Lehrern ihre Unterstützung bei der unterrichtlichen Vorbereitung und bei der Darstellung der Inhalte der Jugendzahnpflege im Unterricht anbieten; die Vorschriften über Veranstaltungen nicht zur Schule gehöriger Personen, z.B. § 66 Absatz 1 VSO, § 122 Absatz 1 GSO sind zu beachten.

1.5 Der Lehrer weist seine Schüler in geeigneter Weise auf die Bedeutung des regelmäßigen Zahnarztbesuches hin.

1.6 Die Tätigkeiten des von der LAGZ benannten Zahnarztes sowie die von der LAGZ zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterialien sind für die Schulen kostenlos.

2. Aufhebung von Vorschriften
Diese Bekanntmachung tritt am 1. August 1997 in Kraft.
i.A. J. Hoderlein Ministerialdirektor

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Kurz gemeldet
AK-Vorsitzende tagten

Am 27. April tagten in München die Arbeitskreisvorsitzenden. Über 70 LAGZ-Zähnärzte aus ganz Bayern trafen sich zu einem intensiven Gedankenaustausch. Vorstand und Geschäftsführung standen für Fragen und Anregungen zur Verfügung und gaben einen Rückblick auf die Jahre 2014/15. Gastreferenten informierten die Anwesenden zur laufenden EPI-Studie, zum neuen Unterrichtswerk für die 5. und 6. Klassen und zu den LAGZ-Aktionen. Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier >>>

15 Mal gewonnen

Die Grundschule Guteneck/Weidenthal hat 15x einen Hauptgewinn der Aktion Löwenzahn gewonnen.

Im Februar wurde sie dafür mit einem Sonderpreis über 200 Euro von der LAGZ ausgezeichnet.

Den Scheck überreichten der LAGZ-Arbeitskreisvorsitzende Dr. Johannes Kirschneck und der zuständige LAGZ-Zahnarzt Dr. Werner Hein. Dr. Hein betreut die Schule seit 1963 und ist ein Pionier der LAGZ-Arbeit in der Oberpfalz.

>>> Bilder zur Übergabe der Gewinnerschecks

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