Erzieher/-innen

Ein LAGZ-Zahnarzt für Ihre Kita

Integrieren Sie die zahnärztliche Gruppenprophylaxe in Ihr pädagogisches Konzept. In Bayern gibt es ein engmaschiges Netz von Zahnärzten, die Kindertagesstätten und Schulen besuchen. Finden Sie den für Sie zuständigen LAGZ-Zahnarzt. Die LAGZ unterstützt Sie dabei.

So läuft die – für Sie kostenlose – zahnärztliche Betreuung durch den LAGZ-Zahnarzt ab:

  • Kontaktaufnahme zwischen Einrichtung und LAGZ-Zahnarzt
  • Terminvereinbarung für den Besuch des LAGZ-Zahnarztes in Ihrer Einrichtung (regelmäßig, mindestens 1 x jährlich)
  • Altersgerechte und spielerische Vermittlung der Themen rund um die Zahngesundheit
  • Verteilung von kostenlosen Zahnputzutensilien an die Kinder für ein tägliches gemeinsames Putzen im Rahmen der Gruppenprophylaxe in ihrer Kita
  • Auf Wunsch gestaltet der LAGZ-Zahnarzt einen Elternabend zum Thema "Mundgesundheit" oder steht während der Abholzeiten für Elternfragen zur Verfügung.
  • Motivation zur Teilnahme an der Aktion "Seelöwe" bzw. "Seelöwe PLUS"
  • Das LAGZ-Programm sieht keine Untersuchung der Kinderzähne vor. Nur in heilpädagogischen Tagesstätten und schulvorbereitenden Einrichtungen kann mit Einverständnis der Eltern eine einfache zahnärztliche Untersuchung des Kindes durchgeführt werden ("Seelöwe PLUS").

Sie kennen Ihren LAGZ-Zahnarzt noch nicht?

Wenden Sie sich bitte an die LAGZ-Geschäftsstelle.

LAGZ-Aktion "Seelöwe" für Kindertagesstätten

Frühkindliche Karies ist auf dem Vormarsch. Sie haben in Ihrer Einrichtung die Chance, die Krankheit einzudämmen. Deshalb unterstützt Sie die LAGZ mit Aktionsmaterialien bei Ihrer pädagogischen Aufgabe zur frühkindlichen Gesundheitserziehung.

Im Mittelpunkt der Aktion steht Goldie, der Seelöwe. Die LAGZ stellt für Ihre Gruppenarbeit didaktisch aufbereitete Materialien zur Verfügung. So können Sie die Aktion ohne großen Aufwand alljährlich in Ihren Arbeitsablauf integrieren.

So läuft die Aktion "Seelöwe" ab:

  • Zu Beginn des Kindergartenjahres werden die teilnehmenden Einrichtungen mit Aktionsmaterial der LAGZ beliefert.
  • Einrichtungen, die bisher nicht teilnehmen, können sich telefonisch bei der LAGZ-Geschäftsstelle oder der Aktionshotline (Telefon: 08071/9224220) anmelden und das Aktionspaket anfordern.
  • Jährlich erhalten Sie von uns kostenlos ein wechselndes Gruppenmedium (Buch, Spiel, CD), mit dem Sie das Thema Zahngesundheit spielerisch vertiefen können.
  • Die Aktion ist im Detail in einem Kita-/Gruppenleiterbrief beschrieben.
  • Geben Sie den Elternbrief mit zwei Seelöwenaufklebern an die Erziehungsberechtigten weiter. Diese sollen die Aufkleber zum halbjährlichen Zahnarztbesuch des Kindes mitnehmen und abstempeln lassen.
  • Jede Gruppe hängt zu Aktionsbeginn ein eigenes Goldie-Sammelposter aus.
  • Erinnern Sie die Erziehungsberechtigten während des Kita-Jahres immer wieder an die Rückgabe der abgestempelten Aufkleber und bestücken Sie damit das Goldie-Sammelposter.
  • Zum Ende des Kita-Jahres melden Sie die Anzahl der abgestempelten Aufkleber sowie die Zahl aller Kinder in der Kita/Krippe. Mit der Antwortkarte aus dem Aktionspaket ist die Rückmeldung ganz einfach. So sichern Sie Ihrer Einrichtung die Chance auf attraktive Geld- und Sachpreise oder Fahrten in den Tierpark.

Alle wichtigen Informationen zur Aktion stellen wir hier zum Download bereit:

Darüber hinaus finden Sie hier Aktionsmaterial für Ihre Arbeit:

LAGZ-Aktion "Seelöwe PLUS" für Kinder mit Förderbedarf

In den schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) und heilpädagogischen Einrichtungen (HPT) bietet die LAGZ mit der Aktion „Seelöwe PLUS" eine intensive Betreuung der Kinder in Bezug auf die Zahngesundheit. Diese Aktion ergänzt die Aktion „Seelöwe" und soll noch stärker zum halbjährlichen Zahnarztbesuch motivieren.

Im Mittelpunkt der Aktion steht Goldie, der Seelöwe. Die Aktion können Sie ohne großen Aufwand alljährlich in Ihren Arbeitsablauf integrieren:

  • Zu Beginn des Kindergartenjahres werden die teilnehmenden Einrichtungen mit Aktionsmaterial der LAGZ beliefert.

  • Einrichtungen, die bisher nicht teilnehmen, können sich telefonisch bei der LAGZ-Geschäftsstelle oder der Aktionshotline (Telefon 08071/9224220) anmelden und das Aktionspaket anfordern.

  • Jährlich erhalten Sie von uns kostenlos ein wechselndes Gruppenmedium (Buch, Spiel, CD), mit dem Sie das Thema Zahngesundheit spielerisch vertiefen können.

  • Die Aktion ist im Detail in einem Kita-/Gruppenleiterbrief beschrieben.

  • Geben Sie den Elternbrief mit zwei Seelöwenaufklebern an die Erziehungsberechtigten weiter. Diese sollen die Aufkleber zum halbjährlichen Zahnarztbesuch des Kindes mitnehmen und abstempeln lassen.

  • Jede Gruppe hängt zum Aktionsbeginn ein eigenes Goldie-Sammelposter aus.

  • Erinnern Sie die Erziehungsberechtigten während des Kita-Jahres immer wieder an die Rückgabe der abgestempelten Aufkleber und bestücken Sie damit das Goldie-Sammelposter.

  • Zum Ende des Kita-Jahres melden Sie die Anzahl der abgestempelten Aufkleber sowie die Zahl aller Kinder in der SVE/HPT. Mit der Antwortkarte aus dem Aktionspaket ist die Rückmeldung ganz einfach. So sichern Sie Ihrer Einrichtung die Chance auf attraktive Geld- und Sachpreise oder Fahrt in den Tierpark.

"Seelöwe PLUS" bedeutet ein PLUS an Betreuung für Kinder der SVE/HPT

Das Angebot umfasst drei Besuche des LAGZ-Zahnarztes pro Gruppe und Jahr. Gemeinsam mit dem LAGZ-Zahnarzt können Sie je nach Förderbedarf der Kinder in Ihrer Gruppe Themen und Schwerpunkte für den jeweiligen Besuch setzen.

Im Unterschied zu den Regelkitas kann der LAGZ-Zahnarzt in der SVE/HPT eine einfache Untersuchung der Mundhöhle vornehmen. Dazu ist das Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten notwendig. Nach dieser Untersuchung erhält jedes Kind eine spezielle „Seelöwe PLUS“-Verweisungskarte mit dem Hinweis auf den Besuch beim Hauszahnarzt. Der vom Hauszahnarzt nach der Untersuchung abgestempelte Aufkleber kann auf das Goldie-Sammelposter aufgeklebt werden. Damit steigern Sie die Chancen auf einen Gewinn. Jeder Aufkleber zählt. 

Alle wichtigen Informationen zur Aktion stellen wir hier zum Download bereit:

Darüber hinaus finden Sie hier Aktionsmaterial für Ihre Arbeit:

Was Sie über die Zähne von Kindern wissen sollten

Jeder Zahn ist ein Wunderwerk der Natur: Er hat Blutgefäße und Nerven in seinem Inneren. Über den Blutkreislauf ist er mit dem ganzen Körper verbunden. Für die Gesundheit und das Wohlergehen der Kinder sind gesunde Zähne also von größter Bedeutung.

Kinder mit gesunden Zähnen lachen gerne. Ein Kind mit Zahnbelägen, weißen oder braunen Flecken an den Zähnen oder mit schiefem Gebiss hat nichts zu lachen. Gepflegte, gesunde und gerade Zähne sehen einfach schöner aus und können fest zubeißen. Zudem wird gut zerkleinerte Nahrung leichter verdaut.

Auch für die Sprachentwicklung sind gesunde, gerade Zähne wichtig. Lispeln oder Zisch-Laute können ein Kind psychisch negativ beeinflussen.

Gesunde Zähne – gesunde Kinder. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe:

  • Putzen Sie regelmäßig mit Ihren Gruppenkindern die Zähne. Seien Sie ihnen ein Vorbild.
  • Nutzen Sie die – für Sie kostenlosen – Angebote der LAGZ zur Gruppenprophylaxe in Kindertagesstätten.
  • Laden Sie Ihren zuständigen LAGZ-Zahnarzt in Ihre Kita ein.
  • Nehmen Sie an der Aktion „Seelöwe“ teil.

Bei Rückfragen rufen Sie bitte bei der LAGZ-Geschäftsstelle an.

Was Sie für gesunde Kinderzähne tun können

Kinder mit gesunden Zähnen lachen gerne, können fest zubeißen und haben auch in der Sprachentwicklung Vorteile. Erzieherinnen und Erzieher können die Zahngesundheit der Kinder mit wenig Aufwand fördern.

Gesunde Zähne – gesunde Kinder

Den Grundstein legen Sie in Ihrer Einrichtung:

  • Informieren Sie sich über grundlegende und aktuelle Zusammenhänge in puncto Zahngesundheit.
  • Nehmen Sie mit Ihren Kolleginnen an der Aktion „Seelöwe“ teil.
  • Bereiten Sie mit den Kindern den Besuch des LAGZ-Zahnarztes vor.
  • Bauen Sie das Thema Zahngesundheit in das pädagogische Konzept ein und sprechen Sie regelmäßig mit den Kindern über Mundhygiene und Zahngesundheit.

Entwicklung der Zähne von Kindern

Die Milchzähne entwickeln sich bereits in der späten Embryonalphase im Mutterleib und brechen etwa ab dem vierten Lebensmonat durch. Im dritten Lebensjahr ist das Milchgebiss mit 20 Zähnen voll ausgebildet. Die Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne frei und müssen deshalb sorgfältig gepflegt werden.

Bei einem Vorschulkind brechen die ersten bleibenden Backenzähne hinter der Milchzahnreihe durch. Etwa zur gleichen Zeit lockern sich die Milchschneidezähne und beginnen auszufallen. Mehr erfahren

Schnuller oder Daumen

Der Schnuller sollte dem Daumen vorgezogen werden. Beim Kauf eines Schnullers sind einige Punkte zu beachten.

Schnuller werden in verschiedenen Ausführungen angeboten. Achten Sie auf eine alters- und kiefergerechte Form mit einer geringen Schaftdicke. Ab etwa dem dritten Geburtstag sollten die Lutschgewohnheiten eingestellt werden. Anderenfalls können Fehlbildungen entstehen, die sich negativ auf die Aussprache und die Kieferstellung auswirken können. Die Folge sind aufwendige logopädische und kieferorthopädische Behandlungen.

Vermeidung von Saugflaschenkaries

Die Saugflaschenkaries hat viele Namen: Nursing-Bottle-Syndrom (NBS), frühkindliche Karies, Early Childhood Caries (ECC). Die häufige und lang andauernde Gabe von zucker- und säurehaltigen Getränken mit Saugflaschen zerstört das Milchgebiss. Dadurch entfällt die reinigende und neutralisierende Spülwirkung des Speichels.

Saugflaschenkaries beginnt ist meist an den oberen Frontzähnen. Treten dort weiße oder braune Flecken auf, sollten Sie die Eltern/Erziehungsberechtigten unverzüglich darauf hinweisen. Das Trinkverhalten muss verändert werden, sonst ist die Zerstörung aller Milchzähne nicht aufzuhalten. Aussehen, Sprache und Kauen werden beeinträchtigt und führen zu Folgeschäden und Platzproblemen für die nachwachsenden Zähne. Die Milchzähne sind wichtige Platzhalter für das bleibende Gebiss.

Hier einige Tipps zur Vermeidung von Saugflaschenkaries:

  • Für den Durst zwischen den Mahlzeiten eignen sich Wasser oder ungesüßter Tee besonders gut.
  • Saugflaschen nie zum Einschlafen, Dauernuckeln oder zur Beruhigung geben, da dadurch ein Gewöhnungseffekt entsteht.
  • Üben Sie mit den Kindern so bald wie möglich das Trinken aus der Tasse. Ab dem ersten Geburtstag sollte eine Nuckelflasche nicht mehr nötig sein.
  • Pflegen Sie die Milchzähne auch in der Kindertagesstätte.
  • Motivieren Sie die Eltern zum regelmäßigen Zahnarztbesuch. Fragen Sie nach dem abgestempelten Seelöwenaufkleber.

Achtung: Auch große Kinder nuckeln heute wieder aus sogenannten Sportflaschen. Die Gefahr für die Zähne ist die gleiche.

Zähne richtig putzen

Eines steht fest: Ein sauberer Zahn wird selten krank. Richtige Mundhygiene bedeutet in erster Linie, intensiv, regelmäßig und systematisch die Zähne zu putzen.

Richtiges Zähneputzen will gelernt sein. Daher ist es wichtig, den Kindern von Anfang an eine regelmäßige Zahnpflege beizubringen. Das sorgfältige Zähneputzen im Elternhaus morgens nach dem Frühstück und gründliches Putzen abends vor dem Schlafengehen mit einer altersgerecht angepassten fluoridhaltigen Zahnpasta sollte fest im Tagesablauf verankert sein.

Machen Sie das Zähneputzen in Ihrer Kindertagesstätte zum täglichen Ritual. Kostenloses Zahnputzmaterial erhalten Sie über Ihren LAGZ-Zahnarzt.

Um frühkindlicher Karies vorzubeugen, wird ein drittes tägliches Putzen in der Kita empfohlen. Hier gelten folgende Empfehlungen der DAJ (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege e.V.):

  • Kinder unter 2 Jahren putzen in der Kita im Regelfall mit einer feuchten Zahnbürste ohne Zahnpasta ihre Zähne.
  • Kinder ab 2 Jahren putzen im Regelfall mit einer erbsengroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (1000 ppm).

Achten Sie auch in Ihrer Kita auf den regelmäßigen Wechsel der Zahnbürste. Empfehlung: spätestens alle drei Monate.

Zähne putzen:
Für die tägliche Zahnpflege empfehlen wir die KAI-Systematik:

  • Kauflächen schrubben
  • Außenflächen reinigen
  • Innenflächen bürsten

Dabei brauchen die Kinder Hilfe und Anleitung: Die Zahnflächen sollten mit kleinen kreisenden Bewegungen geputzt werden. Zur Reinigung der Außenflächen werden die Zähne aufeinandergestellt. Die Schaubilder in der Abbildung 1 zeigen, wie es mit der Handzahnbürste gemacht wird:

Abbildung 1: Putzen nach der KAI-Systematik mit der Handzahnbürste

Schritt 1: K wie Kaufläche

  • Den Mund öffnen
  • Zuerst die oberen Kauflächen durch sanftes Hin- und Herbürsten putzen; mit wenig Druck reinigen, um Zähne und Zahnfleisch nicht zu verletzen
  • Die unteren Kauflächen anschließend genauso putzen

Schritt 2: A wie Außenfläche

  • Schneidezähne aufeinanderstellen
  • An der Außenseite des letzten Backenzahns auf der rechten Seite des Oberkiefers beginnen und in kleinen Kreisen nach vorne bis zur Mitte bürsten
  • Zahnbürste wenden und kreisend nach hinten bis zum letzten Zahn auf der linken Seite bürsten
  • Mit den Zähnen des Unterkiefers wiederholen

Schritt 3: I wie Innenfläche

  • Die Zahnbürste innen – am letzten rechten Backenzahn des Oberkiefers – ansetzen und jeden Zahn von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch zum Zahn, bürsten
  • Genauso die Innenflächen der unteren Zähne putzen

Zum Schluss ...

Die Zahnbürste sauber abspülen und mit dem Kopf nach oben zum Trocknen in den Zahnputzbecher stellen.

Unsere Goldie kann auch elektrisch putzen!

Dabei putzt sie die Zähne jeder Kieferhälfte nach der KAI-Systematik (Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen), wie auf unserer Abbildung 2 gezeigt.

Abbildung 2: Putzen nach der KAI-Systematik mit der elektrischen Bürste

Warum sollen die Kinder gerade jetzt - in Pandemiezeiten - in der Kita ihre Zähne putzen?

Das Erlernen des Zähneputzens gehört wie das Händewaschen zum täglichen Alltag in der Kita1.  Das Infektionsrisiko einer Zahnputzübung mit Zahnbürste und Zahnpasta kann mit dem Alltagsrisiko beim Atmen, Sprechen und beim gemeinsamen Essen und Spielen gleichgesetzt werden.

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1 Die Stellungnahme „Mundhygiene in Zeiten von COVID-19 – jetzt erst recht!“ ist auf den Homepages der drei Kooperationspartner zu finden (www.daj.de, www.hygiene-tipps-fuer-kids.de, www.bzoeg.de)

Welche Hygieneregeln gelten für die tägliche Zahnputzübung?

Die Hygieneregeln der neuen DAJ-Empfehlung decken sich zum größten Teil mit den bekannten Hygieneregeln des Robert Koch-Institutes (2012).

  • Vor und nach der Zahnputzübung waschen sich Kinder und Erzieher*innen die Hände mit Wasser und Seife.
     
  • Die mit Namen beschrifteten Zahnbürsten werden außerhalb der Reichweite der Kinder aufbewahrt und von den Erziehern/innen selbst ausgeteilt: Erzieher/innen nehmen die Zahnpasta vom Teller mit der trockenen Bürste des Kindes auf und geben dem Kind die fertige Zahnbürste in die Hand. Eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta wird dabei bei den über 2jährigen in das Borstenfeld gedrückt.
     
  • Die Kinder üben nach eigenem Vermögen selbständig die KAI- Systematik.
     
  • Die Kinder spülen ihre Zahnbürste unter fließendem Wasser aus und klopfen sie am Waschbeckenrand trocken.
     
  • Die Kinder geben der pädagogischen Fachkraft die Zahnbürste wieder zurück, die Zahnbürsten kommen mit dem Kopf nach oben in die Aufbewahrung und können dort durchtrocknen.
     
  • Die Waschbecken werden mit Wasser nachgespült und nach Hygieneplan gereinigt.
     
  • Falls Eltern und Erzieher*innen noch mehr Sicherheit wollen, können folgende Maßnahmen zusätzlich durchgeführt werden:

    Die Zahnbürsten werden direkt nach der Zahnputzübung täglich in der Spülmaschine mit Geschirrreinigungsmittel gereinigt. Ist die Aufbewahrungsmöglichkeit spülmaschinenfest, kann sie ebenso täglich in der Spülmaschine gereinigt werden.

Zahngesunde Ernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Zahngesundheit. Gemeinsames ernährungsbewusstes Essen verringert die Gefahr ungesunden Naschens zwischendurch und fördert den sozialen Zusammenhalt. Sie können in Ihrer Kita viel zu einer zahngesunden Ernährung beitragen.

Täglich stehen wir vor der Aufgabe, Lebensmittel und Getränke für die Mahlzeiten zusammenzustellen. Die Gesundheit der Zähne hängt demnach auch von einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung ab. Süßigkeiten sind nicht verboten. Nach dem Verzehr ist jedoch Zähneputzen Pflicht. Wann immer möglich, zahnfreundliche Süßigkeiten bevorzugen.

Vom Säugling zum Kauling
Verhindern Sie ein Dauernuckeln am Fläschchen mit zuckerhaltigen Getränken. Als Alternative können Sie die Kinder an Wasser oder ungesüßten Tee gewöhnen. Andernfalls besteht die Gefahr einer frühkindlichen Karies (ECC: Early Childhood Caries oder Nuckelflaschenkaries genannt). Schon ab dem ersten Geburtstag können gesunde Kinder ans Trinken aus dem Glas/Becher gewöhnt werden.

Zähne möchten beißen: Knackiges, Kauaktives und Frisches
Der Ernährungskreis zeigt das richtige Verhältnis der Lebensmittelgruppen zueinander. Berücksichtigen Sie dies bei der Zusammenstellung einer Mahlzeit. Weitere Informationen zur gesunden Ernährung finden Sie auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Säurehaltige Getränke
Die Oberflächen der Zähne – auch der Milchzähne – bestehen aus einem harten Schmelz, der die Zähne schützt. Bakterien im Zahnbelag bilden in Verbindung mit Zucker eine Säure, die den Zahnschmelz angreift. Zusätzlich enthalten viele Erfrischungsgetränke zahnschädigende Säuren (Zitronensäure, Phosphorsäure), die den Zahnschmelz ebenfalls attackieren (Demineralisation).

Tipps zur zahngesunden Ernährung:

  • Achten Sie auf gesunde und kauaktive Mahlzeiten in Ihrer Kita.
  • Bieten Sie den Kindern in der Kita nur Wasser oder ungesüßten Kräutertee aus dem Becher an.
  • Süßigkeiten bei Feierlichkeiten sind nicht grundsätzlich verboten, sollten aber bitte die Ausnahme bleiben. Es gibt auch zahnfreundliche Süßigkeiten. Diese tragen unter anderem das Symbol des Zahnmännchens.

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